Abnehmen

Seit Hippokrates wird als Diät eine spezielle Ernährung bezeichnet, bei der längerfristig oder dauerhaft eine spezielle Auswahl von Nahrungsmitteln verzehrt wird. Heutzutage bezeichnet das Wort ‘Diät’ eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion (Reduktionsdiät). Eine längerfristige oder dauerhafte Ernährungsumstellung zur unterstützenden Behandlung einer Krankheit (Krankenkost, Fasten) bedeutet dagegen den vorübergehenden Verzicht auf Nahrung aus religiöser oder gesundheitlicher Motivation und hat nichts mit Diät zu tun. Jede Diätform, sei es zur Gewichtsreduktion, sei es zur unterstützenden Krankheitsbehandlung, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des relativen Anteils eines Nahrungsbestandteils (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente) gegenüber den anderen und/oder einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge (Kalorien) sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr. Bei manchen Diätformen wird auf einzelne Nahrungsbestandteile komplett verzichtet, z. B. bei der Zöliakie/Sprue-Diät auf glutenhaltige Getreide.

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