Abstehende Ohren

Abstehenden Ohren liegen genetische Veranlagungen zugrunde, wobei eine familiäre Häufung zu beobachten ist. Eine Korrektur wird üblicherweise operativ durchgeführt – daher ist meist ein stationärer Aufenthalt von etwa 2-3 Tagen nötig. In der Operation werden die Ohren ‘angelegt’, d.h. das knorpelige Gewebe des Ohrs wird neu geformt. Die Ohrkorrektur kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden. In Einzelfällen kann jedoch auch ein kurzer, stationärer Aufenthalt erforderlich werden. Die Narbe ist im Nachhinein unsichtbar, da der Schnitt hinter dem Ohr getätigt wird. Seit einigen Jahren gibt es mit der sogenannten Auri-Methode eine nicht-operative Alternative: hierbei werden die Ohren des Säuglings oder des Kindes nachts mit einer speziellen Klammer und tagsüber mit einem speziellen Klebestreifen fixiert. Nach sechs Monaten gäbe es in acht von zehn Fällen gute Erfolge.

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