Eigenfetttransplantation – Lipofilling

Der Wunsch nach Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerung, Faltenglättung oder der Vergrößerung der Glutealregion wächst beständig. Die Angst vor dabei nötigen operativen Eingriffe ebenfalls.
Die Eigenfetttransplantation, auch Lipofilling genannt, bietet daher eine für den Körper schonende Methode.


Beim Lipofilling wird körpereigenes Fettmaterial zur Unterspritzung eigener Problemzonen verwendet. Die zugeführten Fettzellen wachsen an Ort und Stelle an und verbleiben dort zeitlebens. Der große Vorteil, den diese Methode bietet ist, dass dem Körper eine ihm bekannte Substanz zugeführt wird und somit mögliche Abwehrreaktionen oder Abstoßungsreaktionen ausbleiben. Die Methode der Eigenfetttransplantation sorgt also für eine bessere Verträglichkeit.

Zurückzuführen ist die Idee der Eigenfetttransplantation auf den Chirurgen Gustav Adolf Neuber, der schon 1893 erste Experimente mit körpereigenem Fett durchführte. Bereits 1895 wurde dann die erste Brustkonstruktion mit Eigenfett vom Chirurgen Vincenz Czerny durchgeführt.

Die Methode des Lipofilling blickt somit auf 120 Jahre Medizingeschichte zurück, in der sie sich weiterentwickelt hat und in dem das Verfahren noch schonender geworden ist.

 

Die Techniken der Lipofilling-Methode sind abhängig von der verwendeten Fettmasse.

Wird nur wenig Fett benötigt, wie bei Faltenaufspritzung oder dem Ausgleichen von kleinen Dellen, verwendet man die Coleman Methode. Diese wurde in den 80-ger Jahren von Dr. Sidney Coleman entwickelt und seitdem kontinuierlich verbessert.

Bei größeren Mengen an lebenden Fettzellen, wie bei Brustvergrößerungen und Aufspritzen der Glutealreagion oder dem Ausbessern von flächig größeren Dellen vonnöten, muss eine speziell schonende Methode der Substratgewinnung gewählt werden. Hier verwendet man heute die BEAULI-Methode. Zusammen mit einer WAL – Wasserstrahl Assistierte Liposuktion können so größere Mengen an lebenden Fettzellen gewonnen werden.

 

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