Nützliches zur Vorbereitung

Die wenigsten Operationen sind von Seiten des Patienten gut geplant (von ärztlicher Seite natürlich schon). Wenn man nun also die Möglichkeit hat, sich längerfristig auf einen operativen Eingriff vorzubereiten, sollte man diese auch nutzen und die entsprechenden Vorkehrungen gewissenhaft tätigen. Worauf Sie unbedingt achten müssen und möglichst achten sollten, um einen angenehmen, stressfreien und komplikationslosen Krankenhausaufenthalt zu verbringen:
Sie sollten sich in einem guten Allgemeinzustand befinden, das heißt, gesund und ausgeruht sein. Körper und Seele sollten sich im Gleichgewicht befinden und alle Fragen bezüglich der bevorstehenden Brust-OP sollten geklärt sein, sodass Sie nicht von möglichen Ängsten und Sorgen gequält werden. Die Brust-OP an sich dauert nur etwa ein bis zwei Stunden. Ingesamt sollten Sie am besten sieben bis zehn freie Tage einplanen. Bedenken Sie bitte auch, dass Sie anschließend noch einige Zeit körperlich eingeschränkt sein werden. Bevor es losgeht, werden in der Regel eine Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung sowie ein Ultraschall gemacht, um eventuelle Gewebeveränderungen schon vorher zu erkennen. Sie sollten auf gar keinen Fall ab zehn Tage vor der Brust-OP Aspirin oder andere Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen. Es besteht sonst, wie übrigens bei jeder OP, die Gefahr unkontrollierter Blutungen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bezüglich Ihrer Medikamente Ihren Arzt/ Ihre Ärztin oder Ihre/n Apotheker/in. Zu guter Letzt sollten Sie versuchen, Ihren Alkohol- und Nikotinkonsum zu minimieren. Das trägt zu einer Verbesserung des Allgemeinzustands bei und entlastet Ihren Körper, der fit sein muss für die geplante Brust-OP.

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