Die Laserenthaarung am Po

Wie sieht eine Behandlung mit dem Laser aus?

Um störende Haare zu beseitigen, muss man die Haarwurzeln (Follikel) veröden. Dazu dringt das Licht des Lasers schonend in die Haut ein und wird im Haarfollikel absorbiert. Dadurch wird die Haarwurzel dauerhaft verödet.

Wie oft muss man sich behandeln lassen?

Um ein erfolgreiches Ergebnis der Haarentfernung zu erreichen, müssen oft mehrere Behandlungen mit dem Laser erfolgen. Dies liegt zum einen daran, dass das Licht des Lasers die Haarwurzel (Follikel) nur in dessen Wachstumsphase schädigen kann. Zum anderen ist die Anzahl der Behandlungen abhängig von der jeweils zu behandelnden Körperregion.

Was muss man nach der Laserenthaarung am Po beachten?

Vor und nach der Behandlung mit dem Laser sollte man das Sonnenbaden unterlassen. Auch sollte man nicht das Solarium aufsuchen. Für weitere Fragen zu diesem Thema können Sie jederzeit ein Beratungsgespräch vereinbaren.

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Alopezie – Haarausfall

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Alopezia – Behandlung gegen Haarausfall

Haarausfall – ein Männerproblem?

Der anlagebedingte Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie (AGA), ist bei Männern (bei vielen schon recht zeitig mit Geheimratsecken beginnend) eine relativ häufige Erscheinung. Ungefähr 44% aller Männer verlieren mehr als 100 Haare am Tag und leiden somit unter gesteigertem Haarausfall. Doch ebenso wie bei Männern kommt der androgenetische Haarausfall auch bei Frauen ziemlich oft vor. So sind 40 % aller Frauen von verstärktem Haarverlust betroffen. Mit einigen schwerwiegenden Konsequenzen, denn während bei Männern der Haarausfall mehr oder weniger gesellschaftlich akzeptiert ist, gilt dies für Frauen ganz und gar nicht.

 

Für viele Frauen stellt der Haarverlust daher nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern vor allem eine besondere psychische Belastung dar. Meist wissen nur Betroffene, dass Haarausfall auch bei Frauen eine sehr häufige Erscheinung ist. Im Vergleich zum Haarausfall bei Männern gibt es einige Unterschiede, die sowohl das Verteilungsmuster als auch die hormonelle Situation betreffen und somit die Behandlungsmöglichkeiten einschränkt. Die langsam, aber unaufhaltsam fortschreitende Ausdünnung betrifft das gesamte Kopfhaar. Sie beginnt häufig am Scheitel und breitet sich auf die Seiten aus. Für die Betroffenen stellt dies eine persönliche Katastrophe dar, denn schönes volles Haar ist ein wesentlicher Bestandteil der weiblichen Attraktivität. Deren Verlust geht mit einem verminderten Selbstwertgefühl und sozialem Rückzug einher. Man will sich nicht mehr so gern und so häufig in der Öffentlichkeit zeigen und versucht durch Bedeckung des Kopfes den Haarausfall zu kaschieren, was wiederum ungünstig für das Wachstum der noch vorhandenen Haare ist.

Die Verzweiflung der Betroffenen wird nicht selten für die Vermarktung von dubiosen Wundermitteln missbraucht, deren Wirksamkeit ohne jegliche wissenschaftliche Erkenntnis ist. Es gibt heutzutage jedoch viele gute Therapieansätze, die ausreichend erprobt sind und gute Erfolge erzielt haben, wobei wie immer gilt, je früher eine androgenetische Alopezie, sei es bei der Frau oder beim Mann, erkannt und therapiert wird, desto besser sind auch die erzielten Ergebnisse.

Ab wann spricht man von Haarausfall?

Das Wort Haarausfall an sich ist zunächst irreführend, denn aufgrund der natürlichen Wachstums- und Regenerationsprozesse verliert der Mensch täglich eine bestimmte Anzahl an Haaren. Sechzig bis einhundert Haare pro Tag zu verlieren ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Nun wird kaum einer jedes Haar einzeln nachzählen, das er in seiner Bürste findet. Deshalb ist auch wichtig, ob es einen deutlichen Unterschied zwischen abgestoßenen und nachwachsenden Haaren gibt und ob sich der Haarverlust eventuell auf eine bestimmte Stelle oder ein bestimmtes Areal konzentriert.

Ein zunächst vermehrter Verlust von Haaren (Effluvium) kann nur vorübergehend bzw. reversibel (rückgängig) sein und kann verschiedene Ursachen haben. So verlieren z. B. Frauen nach der Geburt eines Kindes vermehrt Haare. Der Grund dafür ist, dass während der Schwangerschaft unter dem Einfluss der Östrogene verstärktes Haarwachstum auftritt. Sinken die Östrogenspiegel im Blut dann nach der Entbindung wieder, geht auch das Haarwachstum zurück.

Auch bei Mangelerscheinungen (vor allem Vitamine und Mineralstoffe) oder aufgrund von Krankheiten und Medikamenteneinnahme kann es zu einem verstärkten Haarverlust kommen. Wird der Vitaminmangel ausgeglichen oder die Krankheit überstanden, kehrt in der Regel auch das normale Haarwachstum zurück. Bei Verlust von ca. 60 % der Haare spricht man von Alopezie und beschreibt damit den Zustand der Haarlosigkeit. Hierbei unterscheidet man zum einen zwischen vernarbendem (Verlust der Haarfollikel) und nicht vernarbendem sowie umschriebenem (auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt) oder diffusem Haarausfall. Bei diffusem Haarausfall ist der ganze Kopfbereich betroffen. In der Regel liegt keine Störung der Kopfhaut vor, also kein Verlust der Haarfollikel, sodass diese Form gut therapierbar und in den meisten Fällen reversibel ist.

Der umschriebene Haarausfall betrifft ein oder mehrere, meist gut abgrenzbare Hautbezirke. Die Therapie der nicht vernarbenden Form ist wesentlich leichter und effektiver als die der vernarbenden. Bei letzterer kann, wenn überhaupt, meist nur ein operativer Eingriff durch Haartransplantationen eine Besserung erzielen. Diese bezieht sich dann jedoch nur auf den augenblicklichen Zustand und ändert nichts am Fortschreiten des Haarausfalls bei bestehender Grunderkrankung oder genetischer Disposition (Veranlagung).

Ab welchem Alter tritt Haarausfall auf?

Man sagt ja: mit vierzig ist die Garantie abgelaufen. Dann ziept es mal hier und schmerzt mal da. Die Fältchen werden deutlicher, man fühlt sich nicht mehr so belastbar. Gilt das auch für die Kopfbehaarung? Sind die Haare dann auch nicht mehr so fit und nehmen einem Stress und ungesunde Lebensweise besonders übel?

Manch einer, der mit 25 noch lockiges Wuschelhaar trägt, hat zehn Jahre später eine große Lichtung auf dem Haupt. Bei manch anderem bilden sich mit zwanzig Geheimratsecken , wieder ein anderer hat vielleicht sogar schon als Kind eine sehr hohe Stirn. Und dann gibt es wiederum Menschen, die bis ins Rentenalter mit voller Haarpracht gesegnet sind.

Das Haarwuchsverhalten ist genetisch festgelegt und somit lässt das äußere Erscheinungsbild der Eltern, was die Kopfbehaarung betrifft, oftmals auf den Werdegang der Kinder schließen. Da es sich jedoch um einen polygenen Erbgang handelt, das Schicksal der Haare also auf mehreren Genen (Abschnitte der Erbinformation) festgelegt ist, kann es durchaus sein, dass ein Geschwisterkind gute Gene abbekommt und bis ins Alter volles Haar trägt und ein anderes wiederum schon im jungen oder mittleren Erwachsenenalter mit zunehmendem Haarverlust konfrontiert wird.

Es liegt aber auch nicht alles in den Genen. Umwelteinflüsse, Stress, Fehlernährung und mangelnde oder auch übermäßige Haarpflege sowie physikalische Einflüsse (UV-Licht, mechanische Irritationen) tun dem Haar nicht gut und tragen längerfristig, vor allem wenn sie sich addieren, zu Schädigungen des Haarschafts und der Haarwurzel bei.

Grundsätzlich gilt: Jeder hat seinen eigenen Kopf. Und je nachdem wie er mit diesem und dem, was darauf wächst umgeht, kommt früher oder später die Stunde des Abschieds.

Formen von Haarausfall

Der physiologische Haarverlust beträgt bis zu 100 Haare pro Tag. Alles, was darüber hinausgeht, wird zunächst als Effluvium (über die Norm gesteigerter Haarausfall) bezeichnet. Ab einem Verlust von 60 % der Kopfbehaarung spricht man dann von Alopezie. Gemeint ist ein Zustand mit einem oder mehreren haarlosen Hautbezirken, die unterschiedlich groß sind und meist typische Lokalisationen zeigen bzw. eine allgemeine Ausdünnung des gesamten Haupthaares.

Man unterscheidet zwischen vernarbendem (Verlust der Haarfollikel) und nicht vernarbendem sowie umschriebenem (auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt) oder diffusem Haarausfall. Bei diffusem Haarausfall ist der ganze Kopfbereich betroffen. In der Regel liegt keine Störung der Kopfhaut vor, also kein Verlust der Haarfollikel, sodass diese Form gut therapierbar und in den meisten Fällen reversibel ist.

Die häufigste Form des umschriebenen Haarausfalls, die Alopecia areata, ist vermutlich auf entzündliche Prozesse infolge einer Störung des Immunsystems zurückzuführen. Es kommt dabei jedoch nicht zum Verlust der Haarfollikel, sodass die kahlen Stellen problemlos wieder zuwachsen. Extremformen bilden die Alopecia totalis, bei der es zum Verlust des gesamten Kopfhaares kommt und die Alopecia universalis, bei der es zusätzlich zum Verlust der gesamten Körperbehaarung kommt.

Zu einem Untergang der Haarfollikel und somit einer vernarbenden Alopezie kann es aufgrund von angeborenen Hautkrankheiten, wie etwa Neurodermitis oder Verhornungsstörungen, durch Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, oder durch physikalische Einwirkungen wie Quetschungen, Verbrennungen oder Röntgenschäden, kommen. Eine Therapie ist hier sehr schwierig und, wenn überhaupt, meist nur operativ durch Haartransplantationen möglich.

Wie lange wächst ein Haar?

Rapunzel hat es zur Freiheit verholfen – endlos langes und vor allem kräftiges und strapazierfähiges Haar (denn wie sonst hätte ein ausgewachsener Mann daran hochklettern können). Doch dies ist nur ein Märchen und die Realität sieht in den meisten Fällen ganz anders aus. Nur sehr wenige Menschen tragen ihr Haar bis zur Hüfte und diese Länge wird auch nur mit optimaler und gewissenhafter Pflege sowie sehr viel Geduld erreicht.

Das menschliche Haar durchläuft zyklische (wiederkehrende) Veränderungen, wobei jeder Follikel, unabhängig von den Nachbarfollikeln (asynchron), bestimmte Wachstums- und Ruhephasen durchläuft. Diese gliedern sich in drei Phasen: Anagen (Wachstumsphase), Katagen (Übergangsphase) und Telogen (Ruhephase). Am Ende dieser drei Phasen kommt es zum natürlichen Verlust des entsprechenden Haares und zur Bildung eines neuen Haares aus den Keimzellen des Haarfollikels. Der überwiegende Teil der Haare (ca. 90 %) befindet sich in der Wachstumsphase. Geschwindigkeit und Dauer des Haarwachstums sind genetisch determiniert. Zudem finden sich Unterschiede in den einzelnen Kopfregionen.

Ein Haar wächst, abhängig von Veranlagung und Jahreszeiten, durchschnittlich zwischen 0,3 und 0,5 Millimeter pro Tag. In der Übergangsphase, die etwa 2 Wochen dauert, finden bestimmte Umwandlungsvorgänge statt, die das Haar auf die nachfolgende Ruhephase vorbereiten. Diese dauert dann zwischen 3 und 8 Monate, wobei es auch hier wieder auf die Region ankommt. Wichtig zur Feststellung, ob ein vermehrter Verlust von Haaren stattfindet, ist neben der Menge (bis zu 100 Haare pro Tag sind normal) auch das Verhältnis von Haarverlust zu Haarneubildung.

Schöne Haare sind reine Formsache

Woran liegt es nur, dass die eine den Kopf voller wilder Naturlocken trägt und das seidig glatte Haar der anderen so glänzt? Und woran liegt es, dass krauses Haar so schwer glatt zu kriegen ist und sich Locken in glattem Haar so schnell aushängen? Alles eine Frage von Form und Struktur des einzelnen Haares. Und die ist leider (oder manchmal auch zum Glück) sehr eigensinnig.

Die Qualität der Haare hängt zum einen vom Grad der Keraminisierung, welcher die Dicke des Haarschafts bestimmt, und zum anderen vom Querschnitt ab. Dabei sind Haare mit einem runden Querschnitt glatt, während ein eher ovaler Querschnitt lockiges Haar bedingt. Die Form des Haarschafts, vor allem seine Oberfläche, und die Pigmentierung (Farbe) beeinflussen die Reflexion des Lichts und somit den Glanz der Haare.

Der Haarwurzelstatus, also in welcher Phase des Haarzyklus sich das Haar gerade befindet, wie es um die Kapazität des Wachstums steht und wie hoch der Anteil an Haarverlust ist, wird mit einem sogenannten Trichogramm eingeschätzt. Hierzu werden mit einem speziellen Gerät an einer bestimmten Stelle etwa 80 bis 100 Haare durch kräftigen Zug epiliert (entfernt) und unter dem Mikroskop untersucht. So kann man auch die Dicke des Haarschafts beurteilen und Haarschaftsanomalien (Unregelmäßigkeiten) feststellen. Die Haare können z. B. knotige Verdickungen , teilweise mit brüchigen Stellen, aufweisen, abgeflacht und um die Längsachse gedreht sein oder einen regelmäßigen Wechsel von dunkleren und helleren Strecken zeigen, der in Lichtreflexion besonders deutlich wird.

Zwischen Kopf-, Bart- und Körperhaaren können durchaus individuelle Farbunterschiede bestehen. Diese werden als Heterochromie bezeichnet. Davon abzugrenzen sind Veränderungen der Haarfarbe, die auf einer erblichen Melaninsynthesestörung beruhen, wodurch die Haare von Geburt an farblos (weiß-gelblich) sind, sowie der Farbverlust im Rahmen der physiologischen Altersvorgänge.

Die richtige Pflege

Struktur und Quantität (Fülle) der Haare sind genetisch festgelegt. Ein Zustand, mit dem wir uns mehr oder weniger abfinden müssen. Das heißt jedoch nicht, dass man auf die Qualität und Gesundheit der Haare keinen Einfluss nehmen könnte. Man muss sich nur ab und zu etwas Zeit für eine ausreichende Pflege nehmen und ein paar grundlegende Dinge beachten und schon kann man dauerhaft für eine strahlend schöne Haarpracht sorgen.

Zu einer guten Haarpflege gehört natürlich regelmässiges Waschen. In der Kopfhaut befinden sich an jeder Haarwurzel Talgdrüsen, die ein öliges Sekret absondern, um die empfindliche Kopfhaut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dieses Sekret verteilt sich im Laufe der Zeit auf den Haaransatz und von dort aus weiter – die Haare werden fettig. Man sollte in jedem Fall übermäßiges Haarewaschen vermeiden, da hierdurch die Talgproduktion angeregt wird und die Haare noch schneller schmutzig werden, man sie noch häufiger waschen muss und so in einen Teufelskreis gerät.

Sollten die Haare mal nicht ganz so frisch aussehen, kann man mit einer Hochsteckfrisur trotzdem noch sorglos unter Leute gehen. Diese sollte jedoch nicht zu fest sitzen und auch nicht zu häufig getragen werden, denn dauernde Zugkräfte belasten die Haarwurzel. Beim Toupieren sollte man darauf achten, die Haare abends immer sorgfältig glatt zu bürsten und sie mit geeigneten Pflegekuren geschmeidig zu halten, da sonst durch die Scherkräfte, die der Kamm auf das Haar ausübt, Spliss entstehen kann.

Regelmäßiges Bürsten, am besten mit einer Bürste mit Natur- oder Holzborsten, lässt die Haare glänzen und sorgt für eine gute Durchblutung der Kopfhaut. Die Wahl des richtigen Shampoos ist bei der Fülle der Produkte nicht immer leicht. Grundsätzlich unterscheidet man normales Haar (ausgewogene Talgproduktion) von trockenem oder schnell fettendem Haar. Beim Mischhaar neigen die Haaransätze dazu, schnell fettig zu werden, während die Spitzen trocken sind.

Verwenden Sie gerade für häufiges Haarewaschen immer ein mildes Shampoo. Bei der Anwendung des Shampoos achten Sie darauf, nicht zuviel zu nehmen. Verteilen sie es gleichmäßig im Haar und massieren sie es sanft ein. Zu starkes Schrubben führt über Mikrotraumen zu Irritationen der Kopfhaut. Achten sie auch darauf, die Haare sorgfältig auszuspülen und verwenden sie ab und zu ruhig eine Pflegekur. Sie werden es viel leichter haben beim Kämmen und Stylen.

Das richtige Styling

Bei Ihnen zu Hause im Bad müssen sich nicht unbedingt komplette Pflegeserien aus dem Frisörfachhandel stapeln. Auch eine Ausstattung mit Lockenstäben, Rundbürsten und Glätteisen, womit sonst nur Udo Walz aufwarten kann, ist nicht das Allerwichtigste. Schöne Haare brauchen vor allem eins: viel Geduld. Hinzu kommen die richtige Wahl und ein maßvoller Umgang in Bezug auf Stylingprodukte sowie einige Tipps, was Ernährung und Genussmittel angeht und schon können Sie Ihr Haar längerfristig schonen und trotzdem was aus sich machen.

Viele Produkte, wie Stylingschaum, Haarkuren oder Hairenergizer können oder müssen Sie sogar im feuchten Haar anwenden. Das heißt aber, dass die Haare vorher gut frottiert, sozusagen handtuchtrocken sind. Rubbeln sie aber nicht zu sehr, damit wird das Haar nur rau und filzig und lässt sich schwerer kämmen.

Andere Produkte wiederum, z. B. Haarspray oder Haarwachs, sollten nur auf trockenes Haar angewendet werden. Gehen Sie auch nie mit nassen Haaren nach draußen, Sie riskieren sonst, ernsthaft krank zu werden, denn über den Kopf gibt der Mensch ohnehin schon die meiste Wärme ab. Wenn nun auch noch das nasse Haar dem Körper Wärme entzieht, kann man leicht unterkühlen. Nehmen Sie sich daher Zeit Ihr Haar gut zu fönen, und zwar möglichst schonend, also eher mit geringerer Temperatur.

Zu hohe Temperaturen schädigen auf Dauer die Haarstruktur. Seien Sie auch vorsichtig beim Ungang mit Plätt- oder Kreppeisen. Ein spezielles Spray schützt die Haare bei starker Hitzeeinwirkung. Wenn Sie gern Ihre Haarfarbe ändern möchten, tun Sie dies am bestem immer beim Frisör. Neben einer guten Farb- und Typberatung ist eine korrekte Anwendung von hochwertigen Produkten gewährleistet. Die Inhaltsstoffe der verschiedenen Färbemittel wie z. B. Ammoniak oder Wasserstoffperoxid sind nämlich hoch giftig und können das Haar und die Kopfhaut schädigen. Besonders Menschen, die zur Ausbildung von Allergien leiden, sollten genau auf die Inhaltsstoffe der Färbemittel achten, denn es kann zu allergischen Reaktionen mit Anschwellen der Gesichtshaut und in schweren Fällen Atemnot und Blutdruckabfall kommen.

Das Haar kann jedoch nicht nur von außen geschädigt bzw. gepflegt werden, sondern auch von innen. Rauchen z. B. tut wie so vielem in Ihrem Körper auch Ihren Haaren nicht gut. Beim Nikotinkonsum werden freie Radikale gebildet (hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die Gewebe zerstören), deren Wirkung das Haar dünner und glanzlos werden lässt. Hingegen ist eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung (besonders Vitamin B6, B12 und Folsäure, am Aufbau körpereigener Strukturen beteiligt) auch fürs Haar etwas sehr Gutes.

Schonen Sie die Kopfhaut

Schon die Indianer im Wilden Westen hatten es auf sie abgesehen: die Kopfhaut. Besiegte Feinde wurden skalpiert und damit gedemütigt und stigmatisiert (gebrandmarkt). Der Skalp war eine Kriegsbeute, eine Art Trophäe. Die Haut im Allgemeinen ist unser größtes Sinnesorgan und schützt den Organismus vor chemischen und physikalischen Einflüssen von außen. Sie ist außerdem an der Temperaturregulierung und der Synthese von Stoffwechselprodukten beteiligt.

Nicht zuletzt trägt sie auch zur Kommunikation mit der Umwelt bei (gewollt oder ungewollt). Die Kopfhaut bietet einige Besonderheiten und sollte deshalb auch besonders gepflegt werden.

Anatomisch gesehen besteht das Skalp aus einer dünnen Sehnenplatte und einer noch dünneren Hautschicht mit darunter liegendem Unterhautgewebe. Die Haut besitzt Haare und Talgdrüsen sowie unzählige feine Rezeptoren für Berührungs- und Temperaturempfinden. Die Haare sind zudem an der Wurzel mit kleinen Muskeln versehen, die bei entsprechendem Reiz für ein Aufrichten sorgen, so können einem die Haare zu Berge stehen.

Störungen im natürlichen Gleichgewicht der Haut wie etwa übermäßige Reizung oder Verkürzung der Regenerationszyklen können zu Problemen mit der Kopfhaut führen, die sich durch Juckreiz, übermäßige Schuppung, sichtbare Rötung und Spannungsgefühl äußern können. Äußere Einflüsse können physikalischer (Wärme, Kälte, Zugkräfte, manuelle Schädigung) oder chemischer Natur sein (Färbemittel, Pflegeprodukte). Auch Stress, Störungen im Hormonhaushalt und falsche Ernährung schlagen sich auf die Kopfhaut nieder. Man unterscheidet empfindliche Kopfhaut, die besonders anfällig für äußere Reize ist, von fettiger Kopfhaut, die durch eine übermäßige Talgproduktion gekennzeichnet ist.

Ein weiteres Problem, das mit einer Schädigung der Kopfhaut zusammenhängt, ist das vermehrte Auftreten von Schuppen, in vielen Fällen von Juckreiz begleitet. Etwa 15 – 20% der Bevölkerung sind regelmäßig betroffen, darunter mehr Männer als Frauen. Der makroskopisch sichtbare Schuppenbefall gilt als sehr belastend und ist nicht unbedingt gesellschaftsfähig. Die Haut besteht aus mehreren Schichten. Eine Hautzelle wird in der untersten Schicht gebildet und durchquert nach und nach alle anderen Schichten, bis sie, an der Oberfläche angelangt, schließlich verhornt und abgeschilfert wird. Dieser Prozess dauert normalerweise ca. 28 Tage.

Wenn aufgrund von Entzündungen der Prozess der Zellerneuerung beschleunigt wird, werden vermehrt Hornzellen produziert und diese schneller abgestoßen. Es entsteht das typische Bild der Schuppen. Häufig liegt den entzündlichen Prozessen eine vermehrte Besiedelung der Kopfhaut mit normalerweise harmlosen Hefepilzen zugrunde. Mit antiseptischen und antientzündlichen Haartinkturen und einem guten Anti-Schuppen-Shampoo lässt sich das Problem in der Regel gut beseitigen, ist aber leider häufig wiederkehrend. Man sollte daher im Allgemeinen zu viel Stress und Hektik vermeiden, ausreichend frische Luft ans Haar lassen und die Haare gut pflegen.

Grauzone ? Haarfarbe im Wandel

Für die einen ist es ein Zeichen von Reife und Würde, bei manchen Männern ist es sogar sehr sexy. Für die anderen jedoch, und das betrifft den Großteil der Bevölkerung, ist das Ergrauen der Haare eines der deutlichsten Zeichen fürs Älterwerden und für den Verlust der Jugendlichkeit und Schönheit.

Das mag wohl daran liegen, dass die Haare nur selten wirklich einen Silberglanz haben, sondern vielmehr einen störenden Gelbstich und so, nach und nach eingestreut in die noch Farbe tragenden Haare, ein eher unruhiges Bild abgeben. Für die Haarfarbe sind vor allem Pigmente (körpereigene Farbstoffe), die in den Haarschaft eingelagert werden, verantwortlich. Moduliert wird die Optik durch Lichtreflexion und -absorption, die von Dicke, Form und Ultrastruktur der Haare abhängig sind. Im Rahmen des physiologischen Alterungsprozesses des Menschen lassen die pigmentbildenden Zellen langsam in ihrer Funktion nach. Dadurch kommt es zu einem zunehmenden Pigmentverlust des Haarschaftes, der am Ansatz beginnt und sich durch das Wachstum der Haare immer weiter ausbreitet. Wenn das Haar kein Pigment mehr enthält, ist es nicht grau, sondern aufgrund der Eigenfarbe des Haarkeratins in Kombination mit der Lichtreflexion weiß. Grau wirkt das Haar dadurch, dass gleichzeitig noch pigmentierte und bereits depigmentierte Haare vorhanden sind.

Anfang bis Mitte Dreißig beginnt in unserer Bevölkerung normalerweise das Ergrauen der Haare. Es ist genetisch festgelegt und tritt z. B. bei der schwarzen Bevölkerung später auf. Beim Farbverlust der Haare vor dem 20. Lebensjahr spricht man von frühzeitigem Ergrauen. Ursache hierfür können Autoimmunkrankheiten, Mangelerscheinungen (Eisen, Vitamin A, Vitamin B12) oder andere meist seltene Erkrankungen sein. Daher ist es ratsam, bei vorzeitigem Ergrauen einen Arzt zu konsultieren.

Haarwuchsmittel

Was das Haarwachstum angeht, so ist es wie mit allem – Wunder vollbringen kann keiner. Man kann jedoch versuchen, mittels innerlicher oder äußerlicher Anwendung von Medikamenten bzw. chemischen Substanzen das Haarwachstum zu fördern und somit eine Alopezie (sofern sie nicht vernarbend ist) relativ wirksam zu therapieren. Hierfür stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, wobei Männer und Frauen unbedingt getrennt betrachtet werden müssen, vor allem was die Indikation (Eignung) und die Dosierung betrifft.

Schon länger bekannt ist, dass der in der Therapie des Bluthochdrucks eingesetzte Kalium-Kanalblocker Minoxidil zu verstärktem Haarwachstum (Hypertrichose) führt. Diese eigentlich als Nebenwirkung bezeichnete Eigenschaft des Medikaments macht man sich in der Therapie des Haarausfalls zunutze, sodass seit Ende 2004 das Medikament Regaine® mit dem Wirkstoff Minoxidil erhältlich ist. Es handelt sich um eine Flüssigkeit, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Da die Kopfhaut nur wenige Millimeter dick ist, dringt die Substanz problemlos ein und kann lokal (örtlich) ihre Wirkung entfalten ohne Beeinflussung des Kreislaufsystems.

Ebenfalls seit längerem bekannt und auch entsprechend genutzt ist die Wirkung der verschiedenen Sexualhormone des Menschen. Während Östrogene das Haarwachstum fördern, haben Androgene, wie Testosteron, eher eine negative Wirkung. Frauen können daher sehr gut mit Antiandrogenen (Gegenspieler von Testosteron) therapiert werden, während dies bei Männern schwierig ist, durch die Gefahr eine Feminisierung (Verweiblichung). Weiterhin kann durch Beeinflussung des Testosteronstoffwechsels, genauer gesagt seiner Umwandlung in ein weiteres Hormon, der negative Einfluss auf das Haarwachstum geschwächt werden. Diese Präparate werden äußerlich angewendet. Substanzen wie Zink und Vitamin B6 sollen hierzu ebenfalls in der Lage sein.

Gegen entzündliche Veränderungen der Kopfhaut werden meist cortisonhaltige und somit entzündungshemmende Medikamente verwendet. Bei der Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) hat sich die Reizung der betroffenen Stellen mit der Ausbildung einer Kontaktallergie als wirksam erwiesen.

Haartransplantation? Methoden und Preise – die Alopecia-Behandlung

Für Menschen mit irreversiblem Haarausfall, bei denen es durch entzündliche Prozesse, Traumen oder ganz einfach genetisch bedingt zu einem Untergang der Haarfollikel kommt, sodass ein Nachwachsen nicht mehr möglich ist, bieten die kahlen Stellen oft eine große psychische Belastung. Die Haartransplantation, also die ästhetische Umverteilung von Haaren eines hormonunempfindlichen Gebietes auf kahle Stellen, bietet eine geschickte und bei korrekter und gewissenhafter Durchführung von erfahrenen Spezialisten eine wirkungsvolle und dauerhafte Lösung mit einem überschaubaren Risiko.

Die Haartransplantation erfolgt in der Regel durch eine Verpflanzung von Eigenhaar. Dabei macht man sich den Umstand zunutze, dass bestimmte Regionen mit Haarfollikeln ausgestattet sind, die nicht auf den Haarausfall fördernden Einfluss männlicher Geschlechtshormone (Testosteron) reagieren. Aus diesen Regionen werden mit verschiedenen Techniken Haarfollikel entnommen und in kahle Stellen verpflanzt. Von dem Einsatz künstlicher Haare ist eher abzuraten, da es sich um Fremdkörper handelt und das Risiko von entzündlichen Abstoßungsreaktionen sehr hoch ist.

Es gibt drei gängige Haarverpflanzungsmethoden. Beim Einsetzen sogenannter Mini- und Mikrografts wird aus dem Haarkranz ein Hautstreifen entnommen, der dann in kleine und kleinste Hautteile mit Haarwurzeln zergliedert wird. Man kann den Hautstreifen auch unter Zuhilfenahme eines hochauflösenden Mikroskops in follikulare Einheiten (FU) teilen. Diese entsprechen den natürlichen Bündelungen des Haares. Anstelle eines Hautstreifens können auch mit einer Hohlnadel die follikulären Einheiten direkt aus dem Haarkranz entnommen werden. Bei dieser Methode kann man dann sogar Körperhaare transplantieren. Die Haartransplantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung, kann also in vielen Fällen ambulant durchgeführt werden. Gegebenenfalls wird zusätzlich ein Beruhigungsmittel gegeben, welches Sie in einen Dämmerschlaf versetzt. Sie sollten sich am Abend vor der Behandlung die Haare waschen und danach keine Stylingprodukte wie Haargel oder Spray verwenden. Außerdem sollten Sie ausgeruht sein und sich in einem guten Allgemeinzustand befinden.

Zwei Tage vor der Operation sollten sie keine Schmerzmittel, die die Blutgerinnung beeinflussen (z. B. Aspirin) mehr einnehmen und auch möglichst auf übermäßigen Alkohol- und Kaffeekonsum verzichten. Unter Umständen müssen blutgerinnungshemmende Medikamente abgesetzt bzw. durch ein anderes Medikament ersetzt werden. Darüber entscheidet jedoch ihr behandelnder Arzt. Wichtig ist weiterhin, dass sie am Tag vor der Behandlung, währenddessen und möglichst auch danach nicht rauchen, da das Rauchen die Wundheilung beeinträchtigt und die Gefahr besteht, dass die Transplantate wegen Wundheilungstörungen nicht anwachsen.

Die Kosten einer Haartransplantation sind vor allem abhängig vom Grad der Alopezie, d. h. von der Menge der zu transplantierenden follikulären Einheiten. Die Preise in Deutschland beginnen bei knapp 6 Euro pro follikulärer Einheit. Lassen Sie sich in jedem Fall gut und ausführlich beraten und wenden Sie sich an erfahrene Spezialisten. Was im ersten Moment vielleicht günstiger erscheint, könnte unter Umständen im Nachhinein durch aufwändige Korrekturen schnell sehr teuer werden. Von den zusätzlichen Strapazen ganz abgesehen.

Haartransplantation – Chancen und Risiken

Während bei Männern die Glatze mehr oder weniger gesellschaftlich akzeptiert ist, leiden besonders Frauen unter diesem kosmetischen Problem. Wenn man sich nun dazu entschließt durch einen operativen Eingriff wieder mehr Lebensqualität zu erlangen, ist man natürlich in erster Linie besorgt um die Risiken, die dabei entstehen könnten und möchte wissen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt, d. h. ob man mit einem zufriedenstellenden Ergebnis rechnen kann. Dazu sei gesagt, dass die Haartransplantation, sofern sie von erfahrenen Spezialisten durchgeführt wird, an sich sehr gute Erfolgsaussichten hat.

Da die Transplantate aus körpereigenem Gewebe bestehen, werden sie zu 95 % angenommen, ohne dass es zu einer Abstoßungsreaktion kommt und es entsteht erneut natürliches Haarwachstum. In seltenen Fällen können Transplantate auch nicht anwachsen, was zum großen Teil mit der Wundheilung zusammenhängt und somit durch korrektes Verhalten nach der Behandlung beeinflusst werden kann. Hierbei sollten Sie darauf achten, Bewegungen zu vermeiden, die zu viel Zug oder Spannung auf die Wundränder ausüben, das betrifft vor allem schwere körperliche Arbeit und sportliche Aktivitäten.

Auch Saunabesuche und intensive Sonnenbestrahlung der betroffenen Stellen sollten Sie in den ersten Wochen vermeiden. Das Tragen einer leichten Kopfbedeckung bietet dem frischen OP-Gebiet einen gewissen Schutz. Nach ungefähr zwei Wochen können Sie in der Regel wieder zum Frisör gehen, mit Färben und Dauerwellen sollten Sie jedoch mindestens ein bis anderthalb Monate warten.