Tatooentfernung – doch nicht für die Ewigkeit?

Tattoos sind schon lange Zeit ein beliebter und dauerhafter Hautschmuck. In den letzten Jahren sind sie gar zu einem Trend herangewachsen. Manche Menschen wollen mit einem individuellen Motiv ein ganz besonderes Ereignis oder eine besondere Leidenschaft auf ihrer Haut verewigen und somit einen Teil von sich nach außen hin darstellen. Andere wiederum wollen einfach einen netten Hingucker, etwas, das Aufmerksamkeit erzielt, auch oder gerade wenn man mal nicht von oben bis unten durchgestylt ist, beziehungsweise etwas Entdeckenswertes an ihrem Körper. Doch was, wenn man des Motivs aus unterschiedlichsten Gründen leid ist?

Dann bietet die Ästhetische Chirurgie moderne und schonende Verfahren, durch die niemand für immer gezeichnet sein muss. Nicht mehr erwünschte Tattoos lassen sich heutzutage mit verschiedenen Techniken fast vollständig entfernen. Die drei häufigsten Methoden sind die Laseroperation, die konventionelle Entfernung mit dem Skalpell und die Dermabrasion. Die Wahl des Verfahrens und  das Ergebnis des Entfernungsversuches hängen dabei von Größe und Lage der Tätowierung sowie von der Qualität der verwendeten Tinte ab. Bei der Laserbehandlung arbeitet der Operateur mit gepulstem Laserlicht, welches die obere Hautschicht durchdringt und die Farbstoffe der Tätowierung in den meisten Fällen auflösen kann. Kleinere Pigmentpartikel werden vom Körper abgebaut. Meist sind mehrere Sitzungen erforderlich. Das Herausschneiden mit Hilfe eines Skalpells erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Tätowierung wird entfernt und die Hautränder anschließend zusammengenäht. Kleinere Tätowierungen lassen sich in einer Sitzung beseitigen. Bei größeren Flächen können mehrere Operationen und eventuell eine Hauttransplantation nötig sein.  Schließlich gibt es noch die Dermabrasion, bei der die Haut um die Tätowierung mit einer Flüssigkeit vereist wird. Danach wird mit einem rotierenden Spezialinstrument die oberste Hautschicht abgeschliffen. Es genügt bei diesem Verfahren normalerweise eine Behandlung. Allerdings kann es zu Vernarbungen der Haut und Veränderungen der Hautfarbe durch Pigmentstörungen kommen.

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