Seit Mitte der 90er Jahre sind Mikro-Fett-Transplantationen durch die Veröffentlichungen von Sydney Coleman in New York zunehmend populär geworden und weltweit zum Ausgleich von Gewebsdefiziten im Gesichtsbereich verwendet worden. Auch die Möglichkeiten der Brustvergrößerung mit Eigenfett als Alternative zu Silikon-Implantaten mit dieser Methode wurden immer mehr diskutiert.
Im März 2007 wurden durch Coleman die Ergebnisse einer Studie über Brustvergrößerungen mit Eigenfett vorgestellt, weitere Ergebnisse haben Zocchi und Delay aus Italien und Frankreich publiziert. Seither ist die Möglichkeit der Brustvergrößerung durch Eigenfett allgemein anerkannt.
Die bisher angewandten Methoden der Mikro – Fett – Transplantation mit Zwischenschritten wie Zentrifugieren sind sehr aufwändig und mit langen OP-Zeiten verbunden. Beim Absaugen mit dem body-jet® dagegen kommt das Fett gewaschen und blutarm aus dem Körper. In Untersuchungen konnten wir nachweisen, dass es die gleiche Anzahl von vitalen Fettzellen und Fettstammzellen (Präadipozyten) enthält wie das mit den bisherigen Methoden gewonnene Fett. Es steht damit erstmalig eine Methode zur Gewinnung von Fettzellen zur Verfügung, welche die Zeit für die Liposuktion nur geringfügig verlängert und den Zeitaufwand für die gesamte Prozedur deutlich verkürzt.
Die Liposuktion mit dem body-jet® stellt ein besonders schonendes Verfahren für die Fettabsaugung dar. Wir wenden das System seit 2004 erfolgreich an. Unter Verwendung des body-jet® zusammen mit dem AquaShape® LipoCollectorTM muss das ausgesiebte, gewaschene Fett nicht mehr zentrifugiert werden und kann direkt für die Reinjektion weiterverwendet werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Gewinnung der Fettzellen mit der WAL (water-jet assisted liposuction) durch sehr dünne Lumina mit Öffnungen von 0,9 mm möglich ist. Dadurch sind die Fettzellen im Transplantat feiner verteilt und können besser mit den entsprechend dünnen Kanülen reinjiziert werden, so daß ein geringeres Risiko für Fettgewebsnekrosen und Verkalkungen gegeben ist.
Es gibt im Wesentlichen drei Gruppen für die Anwendung dieser Methode: Es sind dies erstens Patientinnen mit primär ästhetischen Wünschen zur Brustvergrößerung, weiterhin sehr geeignet ist die Anwendung zur Defektauffüllung und bei Asymmetrien sowie in Fällen, wo Silikon-Implantate langfristig nicht vertragen werden und daher entfernt werden müssen. Ein dritter sehr wichtiger Anwendungsbereich ist der Wiederaufbau nach Brustkrebs-Operationen.
In den ersten Ergebnissen zeigt sich, dass Vergrößerungen um mehr als eine Körbchengröße zwei Fett- Transplantationen erfordern. Ein Wiederaufbau nach Tumor-Resektion macht etwa vier bis fünf Transplantationen erforderlich, wobei diese Vorgehensweise für die Betroffenen viel weniger belastend ist als ein freier Gewebetransfer z.B. aus dem Bauchlappen.
Die eingeheilten Zellen verbleiben dauerhaft im Gewebe. Nach ca. sechs Wochen sind etwa 80% der transplantierten Zellen eingeheilt.
Die Vorteile der Brustvergrößerung mit Eigenfett darin, dass innerhalb einer Operation Fett entnommen (Liposuktion) und übertragen (Fett-Transplantation) wird. So werden ungeliebte Fettpolster, etwa am Bauch, den Oberschenkeln oder dem Po entfernt und gleichzeitig der Leidensdruck einer “zu kleinenBrust” beseitigt. Die gesamte Prozedur dauert nur ca. zwei Stunden. Weiterhin ist die Vitalität und die Einheilungsrate der so gewonnenen Fettzellen aufgrund des schonenden Verfahrens sehr gut. Der gesamte Eingriff kann unter Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf durchgeführt werden und ist in ambulanter Behandlung möglich.
In Berlin wendet Dr. Thomas Lorentzen seit 2004 die body-jet Methode zur Fettabsaugung an. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett gehört inzwischen zu seinem Routine-Spektrum. Wenn Sie sich für den Eigenfett-Transfer zur Brustvergrößerung interessieren, dann vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit Dr. Lorentzen.





















