Jungfernhäutchen gerissen

intimchirurgie Berlin. Wiederherstellung des Jungfernhaeutchens intim op zur erneuernung der jungfrauDas Jungfernhäutchen verschließt den Scheideneingang meist im hinteren Anteil teilweise oder auch vollkommen. Es kann auch von Geburt an fehlen. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird die Haut zur Seite geschoben und reißt in der Regel ein. Hierbei kann es zu einer Blutung kommen. Die Entjungferung wird in vielen Kulturen als besonderes Ereignis angesehen. Eine Diskussion über deren Wert sollte tolerant geführt werden. Auch ein Wiederaufbau, der möglich ist, sollte eine individuelle Entscheidung bleiben. Die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens ist inzwischen ein häufiger Eingriff in der Intimchirurgie.

Die Operation
Das verlorengegangene Gewebe wird aus Scheidenhaut am Eingang der Scheide gewonnen und zum teilweisen Wiederverschluss verwendet. Vorbereitung
Die Operation erfolgt entweder in Vollnarkose (nüchtern) oder in örtlicher Betäubung. Auf Wunsch werden Beruhigungsmittel gegeben. Wenngleich keine Kontraindikation, so ist aus hygienischen Gründen zu raten, den Eingriff nach der Regelblutung wahrzunehmen. Auch sollte der Genitalbereich in diesem Gebiet vollständig rasiert sein. 10 Tage vor der Operation dürfen keine blutverdünnenden Mittel (z. B. Aspirin) eingenommen werden.

Operationsverlauf
Im hinteren Anteil der Scheide wird Haut gewonnen und zum teilweisen Scheidenverschluss verwendet. Das darunterliegende Gewebe wird gerafft. Funktionelle Nachteile ergeben sich daraus nicht. Die Schnitte werden mit selbstauflösendem Nähmaterial versorgt und zusätzlich mit Gewebekleber verschlossen. Sollten Gewebereste des Jungfernhäutchens vorhanden sein, können diese zum Wiederaufbau des Junfernhäutchens verwendet werden. Diese Op ist weniger aufwendig.

Nachbehandlung
Die Wunden werden durch sterile Abdeckung bzw. durch einen Sprayverband geschützt. Sitzbäder und Spraydesinfektion halten die Regionen sauber. Körperliche Funktionen bleiben von der Operation unberührt. Der Urin hat, da er steril ist, keine negative Auswirkung. Der Heilungsverlauf entspricht dem eines Dammschnitts nach einer Geburt (ca. 10 bis 14 Tage).

Mögliche Komplikationen
Wie bei jeder Operation kommt es zu einer Gewebeschwellung, die im Normalfall nach einigen Tagen abklingt. Äußerst selten können Nachblutungen oder Entzündungen vorkommen. (ca. 1:500)

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