Wieder mehr fühlen – Die Verengung der Vagina

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Die Worte Vagina und Scheide werden gemeinhin – fälschlicherweise – auf den gesamten Intimbereich der Frau bezogen, tatsächlich bezeichnen beide Begriffe aber nur dessen innen liegenden Teil. Durch die natürliche Alterung und im Zusammenhang mit Geburten verliert das Gewebe der Vagina an Elastizität und es kann zu einer Weitung kommen. Dieser Prozess ist vergleichbar mit der Lockerung des Bauches nach einer Schwangerschaft. Starke Dehnungsprozesse bei einer Spontangeburt, also einer Geburt auf ‚natürlichem Wege’, lockern das Gewebe der Vagina. Einige Frauen klagen in der Folge über einen Verlust an Gefühl beim Intimverkehr, denn ohne ausreichende Reibung gelingt es hier nicht, sexuelle Lust zu empfinden.

Operationsverlauf bei der Verengung der Vagina

Um die ursprüngliche Größe der Vagina wiederherzustellen, können im Rahmen eines operativen Eingriffs überschüssige Hautteile entfernt werden. Die Vagina ist dadurch wieder gespannt und enger. Durch Geburten wird vor allem der hintere Teil der Scheide gedehnt und oft überdehnt. Bei einer Korrektur wird dieser hintere Anteil der Scheide angehoben, um die ur-sprüngliche Enge wiederherzustellen. Mit dem Eingriff ist i. d. R. eine Steigerung des Empfindens verbunden.

Vorbereitung

Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nicht nötig. Wenngleich keine Kontraindikation, so ist aus hygienischen Gründen zu raten, den Eingriff nach der Regelblutung wahrzunehmen. Der Genitalbereich sollte im Umfeld vollständig rasiert sein. 10 Tage vor der Operation dürfen keine blutverdünnenden Mittel (z. B. Aspirin) eingenommen werden.

Operationsverlauf

Um eine Verengung der Vagina zu erzielen, wird am Scheideneingang beginnend über eine Länge von 8 bis 12 cm überschüssiges Gewebe entfernt. Zum Anheben des Dammes wird der darunterliegende Muskel mit angehoben. Die Hautschnitte werden anschließend mit selbstauflösendem Nahtmaterial vernäht.

Nachbehandlung

Aufgrund der guten Durchblutung sind keine Heilungsschwierigkeiten zu erwarten. Durch den Eingriff kann es zu einer vorübergehenden Überempfindlichkeit kommen. Auf Sex und Sport sollte einige Wochen verzichtet werden. Alles was nicht wehtut schadet nicht.

Mögliche Komplikationen

Selten kommt es zu einer Verletzung von Darm oder Blase.

Wie lange dauert die Operation?

Die Operation dauert ca. 90 bis 120 Minuten.

Wie lange dauert es, bis das endgültige Ergebnis erreicht ist?

Wie überall am Körper dauert die Wundheilung 3 bis 4 Wochen. Danach existiert eine noch länger anhaltende Überempfindlichkeit. Die vollständige Straffung des Gewebes dauert vier bis sechs Monate und entspricht damit der Dauer der Rückbildung des geweiteten Gewebes nach einer Geburt. Wie lange sollte nach der Operation auf Intimverkehr verzichtet werden? Wir empfehlen, in den ersten 2 bis 3 Wochen auf Intimverkehr zu verzichten. Sollten nach dieser Zeit noch Schmerzen verspürt werden, ist es ratsam, weitere Tage zu warten.

Wie lange sollte nach der Operation kein Sport betrieben werden?

Wie auf Intimkontakte, empfehlen wir auch auf Sport zunächst für 2 bis 3 Wochen zu verzichten. Ist der Eingriff mit Schmerzen verbunden? Wie bei jeder Operation ist einige Tage mit Wundschmerz zu rechnen, der aber medikamentös beseitigt werden kann. Die gute Durchblutung der Vagina sorgt für eine relativ rasche Heilung. Ist das Empfinden nach der Operation eingeschränkt? Nach der Verengung der Vagina kann es zu einer
Intensivierung des Gefühls kommen. Zu Intimverkehr ist immer Reibung nötig. Dementsprechend sollten Intimkontakte sehr gefühlvoll erfolgen, vor allem in der (überempfindlichen) Anfangszeit.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen jederzeit mit kompetenter und diskreter Auskunft sowie Beratung zur Verfügung.

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